ASRock führt RX 9050 mit 4GB VRAM ein

2026-07-28 · kamil

ASRock hat eine neue Grafikkarte, die AMD Radeon RX 9050 mit 4 Gigabyte (GB) Videospeicher (VRAM), vorgestellt. Dies ist die erste moderne Grafikkarte seit mehreren Jahren, die mit dieser Speicherkapazität auf den Markt kommt. Gleichzeitig wurde auch eine Version mit 8 GB VRAM eingeführt.

Die Einführung einer modernen Grafikkarte mit nur 4 GB VRAM erfolgt in einem Marktumfeld, das von steigenden RAM-Preisen und Komponentenengpässen geprägt ist, die generell zu höheren Technologiepreisen führen. Die Existenz der 4GB-Version der RX 9050 wurde zuerst von einem Nutzer auf X auf der Webseite von ASRock entdeckt, wie Digital Foundry berichtet.

Technische Details der 4GB-Version

Laut den Angaben auf der ASRock-Webseite basiert die 4GB-Version der RX 9050 auf der AMD RDNA 4 Architektur. Sie verfügt über eine 64-Bit-Speicherschnittstelle, 16 Compute Units (Recheneinheiten) und eine Boost-Taktfrequenz von bis zu 2.600 MHz bzw. 18 GBps.

Diese Spezifikationen sollen ausreichen, um neue Funktionen wie FSR 4 zu unterstützen. FSR steht für FidelityFX Super Resolution, eine Upscaling-Technologie von AMD, die die Bildqualität in Spielen verbessern kann. Allerdings liegt die Speicherausstattung von 4 GB VRAM deutlich unter den empfohlenen Anforderungen aktueller AAA-Titel wie „Assassin’s Creed Black Flag Resynced“ und „Halo: Campaign Evolved“, selbst wenn man in 1080p spielt und keine langfristige Zukunftssicherheit erwartet.

Preisinformationen und Marktpositionierung

ASRock hat zum aktuellen Zeitpunkt noch keine offizielle Preisgestaltung für die 4GB-Version der RX 9050 bekannt gegeben. Allerdings wurde die Grafikkarte von Tom’s Hardware in einem Best Buy-Angebot für einen vorkonfigurierten Gaming-PC entdeckt. Dieser PC wurde zu einem Preis von 889 US-Dollar gelistet und enthielt neben der Grafikkarte 8 GB DDR4-RAM, 500 GB SSD-Speicher und eine AMD Ryzen 5 5500 CPU.

Anfragen zur Stellungnahme an ASRock und AMD blieben bislang unbeantwortet.


Thema: AMD. Quelle/Inspiration: The Verge.

← Zurück zu Aktuelles

Ähnliche Artikel