Rapper Fenix Flexin räumt KI-Einsatz bei Song ‚Rubberz‘ ein

2026-08-08 · kamil

Der LA-Rapper Fenix Flexin hat offenbar eingeräumt, Künstliche Intelligenz (KI) für seinen 80er-Synth-Pop-Song „Rubberz“ eingesetzt zu haben. Diese Äußerung steht im Zusammenhang mit wiederholten Behauptungen, dass das KI-Tool Treblo (ehemals Sonauto) bei der Produktion des Liedes verwendet wurde, und folgt auf eine Zeit, in der der Rapper die Nutzung von KI öffentlich bestritt.

Die Diskussion um den Einsatz von KI bei „Rubberz“ begann, nachdem der Produzent Medasin Videos veröffentlichte, in denen er behauptete, Treblo sei für den Song genutzt worden. Das Unternehmen Treblo selbst veröffentlichte daraufhin einen KI-Detektor, der „Rubberz“ als mit Treblo-KI erstellt identifiziert. Auch das Cover-Artwork des Songs wird als nahezu sicher KI-generiert betrachtet.

Fenix Flexins neue Äußerungen

In einer Antwort auf einen Instagram-Kommentar, der auf die KI-Nutzung durch Rapper Tyga für sein Album „$tarface“ hinwies, erklärte Fenix Flexin nun: „Ich habe nie gesagt, dass ich keine KI benutzt habe. Ich sagte, es hatte nichts mit dem Aufnahmeprozess zu tun. Ich wusste nicht einmal, was die App war, bis wir abgemischt hatten … Es ist nichts falsch daran, neue Technologie als Werkzeug zu nutzen. Bleibt auf dem Laufenden oder bleibt zurück.“

Diese Aussage deutet darauf hin, dass Fenix Flexin die Nutzung von KI mittlerweile akzeptiert, auch wenn er sie nicht direkt dem Aufnahmeprozess zuordnet und angibt, erst später davon erfahren zu haben. Er positioniert sich nun als Befürworter des Einsatzes neuer Technologien in der Musikproduktion.

Vorherige Dementis

Fenix Flexins aktuelle Haltung steht im Gegensatz zu früheren öffentlichen Erklärungen. Noch im vergangenen Monat hatte er in der Sendung „Mornings With Mero“ auf Hot 97 auf die direkte Frage des Interviewers Kazeem Famuyide nach KI-Nutzung klar geantwortet: „Keine KI darauf.“

Seit der Veröffentlichung des Songs hatte Fenix Flexin wiederholt versucht, die KI-Vorwürfe öffentlich zu entkräften. Er und sein Team veröffentlichten angeblich Ausschnitte der Aufnahmesessions, kommentierten online, der Song sei von zwei Menschen in seinem Wohnzimmer mit „Pro Tools Autotune und etwas Reverb“ erstellt worden, und behaupteten, er singe tatsächlich in Clips, in denen es so aussah, als würde er lippensynchron singen.


Thema: Technologie / KI allgemein. Quelle/Inspiration: The Verge.

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