Comulytic Note Pro: KI-Diktiergerät im Kreditkartenformat vorgestellt

2026-08-30 · kamil

Der Comulytic Note Pro, ein KI-gestütztes Diktiergerät im Kreditkartenformat, wurde von ZDNET mit einer Bewertung von 4 von 5 Punkten versehen. Das Gerät kombiniert Hardware für die Audioaufnahme mit einer App, die künstliche Intelligenz (KI) für Transkription und Zusammenfassungen nutzt, wobei erweiterte Funktionen ein kostenpflichtiges Abonnement erfordern.

Physische Merkmale und Ausstattung

Das Gerät misst etwa 8,56 x 5,18 x 0,3 cm und wiegt lediglich 28 Gramm. Es verfügt über ein kleines 128 × 80 Pixel Display und eine einzelne Taste zur Steuerung der Aufnahme. Im Inneren befindet sich ein Triple-Mikrofon-Array mit KI-gestützter Rauschunterdrückung, das eine effektive Reichweite von bis zu 4,5 Metern bietet. Für Aufnahmen stehen 64 GB interner Speicher zur Verfügung.

Der Akku des Comulytic Note Pro ermöglicht 45 Stunden ununterbrochene Aufnahme oder 107 Tage Standby-Betrieb. Zum Lieferumfang gehören ein magnetisches Etui für die Befestigung am Smartphone und ein proprietäres Ladekabel, welches als einer der Nachteile des Geräts genannt wird.

KI-gestützte Funktionen und Abonnementmodell

Die eigentliche KI-Verarbeitung erfolgt über eine zugehörige App, die für iOS und Android verfügbar ist. Jedes Gerät wird mit einem kostenlosen „Starter Plan“ geliefert, der unbegrenzte Transkriptionen und grundlegende KI-Zusammenfassungen umfasst. Erweiterte Funktionen wie „Advanced Summary“, „Instant Abstract“ und der „Ask Comulytic Assistant“ sind jedoch nur mit einem kostenpflichtigen Abonnement erhältlich, das bei 10 US-Dollar pro Monat beginnt. Die App nutzt dabei KI-Dienste von Drittanbietern.

Sprach-zu-Text-Genauigkeit und Leistung

Der Tester von ZDNET hob die exzellente Mikrofonqualität und die hervorragende Akkulaufzeit hervor. Die Sprach-zu-Text-Genauigkeit wurde als „weit über 98 Prozent“ der vom Hersteller angegebenen Rate liegend beschrieben und als vergleichbar mit den Diktierfunktionen von Apple-Produkten bewertet. Interessanterweise stellte der Tester fest, dass die Genauigkeit nach dem Anlegen eines eigenen Stimmprofils eher abnahm und entschied sich daher, diese Trainingsdaten zu löschen.

Datenschutzbehauptungen und Kritikpunkte

Comulytic gibt an, dass Aufnahmen AES-verschlüsselt sind und die Datenverarbeitung den Anforderungen von SOC 2 Type 2, HIPAA, ISO 27001, GDPR, CCPA und CPRA entspricht. Diese Angaben müssen jedoch vom Nutzer als Vertrauenssache akzeptiert werden. Neben dem proprietären Ladekabel wurden die aggressive Bewerbung kostenpflichtiger App-Abos und unbenannte Datenschutzbedenken als weitere Kritikpunkte aufgeführt.


Thema: Technologie / KI allgemein. Quelle/Inspiration: ZDNet.

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