Thinking Machines verhandelt über 1 Mrd. Dollar Finanzierung bei 40 Mrd. Dollar Bewertung

2026-09-05 · kamil

Thinking Machines, das KI-Labor der ehemaligen OpenAI-CTO Mira Murati, befindet sich in Verhandlungen über eine Kapitalerhöhung von 1 Milliarde Dollar. Diese Runde würde das Unternehmen mit mindestens 40 Milliarden Dollar bewerten, wie The Information am Donnerstag berichtete. Der bestehende Investor Accel soll die Finanzierungsrunde anführen.

Die angestrebte Bewertung von 40 Milliarden Dollar liegt unter den 50 Milliarden Dollar, die Thinking Machines Ende letzten Jahres offenbar anstrebte. Eine Quelle mit Kenntnis der Unternehmensfinanzen gab an, dass Thinking Machines eine jährliche Umsatzrate von über 100 Millionen Dollar erzielt. Eine Bewertung von 40 Milliarden Dollar bei diesem Umsatz spiegelt ein außergewöhnlich hohes Umsatz-Multiple wider.

Frühere Finanzierung und Produktentwicklung

Die vorherige Finanzierungsrunde des Startups umfasste 2 Milliarden Dollar und zählt zu den größten Seed-Finanzierungen in der Geschichte. Damals wurde das Unternehmen mit 12 Milliarden Dollar bewertet. Andreessen Horowitz führte diese Investition an, beteiligt waren auch Nvidia, GV, Lightspeed und Conviction Partners. Investoren begründeten ihre Beteiligung maßgeblich mit der Expertise von Murati und den ehemaligen OpenAI-Forschern, die sich ihr angeschlossen hatten.

Im Juli stellte das Unternehmen Inkling vor, ein sogenanntes Open-Weight-Modell. Solche Modelle generieren Einnahmen durch nutzungsbasierte Rechengebühren für die Anpassung an proprietäre Daten auf der hauseigenen Tinker-Plattform.

Personalwechsel und Stellungnahmen

Thinking Machines verzeichnete seit seiner Gründung mehrere prominente Abgänge. Dazu gehören auch die Mitgründer Lilian Weng und Luke Metz, die zu OpenAI zurückgekehrt sind.

Accel und Thinking Machines haben auf Anfragen zur Stellungnahme nicht umgehend reagiert.


Thema: Technologie / KI allgemein. Quelle/Inspiration: TechCrunch.

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