OpenAI CEO Altman schließt Börsengang 2024 und 2026 aus

2026-09-13 · kamil

Sam Altman, CEO von OpenAI, hat klargestellt, dass sein Unternehmen in diesem Jahr und auch 2026 nicht an die Börse gehen wird. Obwohl OpenAI bereits vertraulich eine Anmeldung für einen Börsengang (IPO) eingereicht hat, sieht Altman den Zeitpunkt angesichts der Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) und der damit verbundenen Sicherheitsfragen als ungünstig an.

Gründe für die Verzögerung des Börsengangs

In einem Interview mit Alyson Shontell, der Chefredakteurin des Fortune-Magazins, wurde Altman gefragt, ob OpenAI aufgrund seiner IPO-Pläne unter Druck stehe, „sehr schnell voranzukommen“. Altman verneinte dies entschieden und betonte: „Wir überstürzen keinen Börsengang.“ Er fügte hinzu, dass der aktuelle Moment, „angesichts allem, was im Bereich der Sicherheit geschieht, ein unratsamer Zeitpunkt wäre, um an die Börse zu gehen.“

Der CEO erklärte weiter, dass OpenAI erst dann öffentlich werde, „wenn wir bereit sind, wenn das Geschäft bereit ist, wenn wir uns bereit fühlen, was den Moment in der Gesellschaft mit dieser Technologie angeht.“ Auf die konkrete Nachfrage, ob dies bedeute, dass der Börsengang auch 2026 nicht stattfinden werde, antwortete Altman: „Ich würde sagen, nicht 2026, ja. Wir haben noch viel zu tun.“

Frühere Berichte und Herausforderungen

Bereits im Juni hatte die New York Times berichtet, dass OpenAI Banker und Anwälte engagiert hatte, mit dem ursprünglichen Ziel, im dritten oder vierten Quartal 2026 an die Börse zu gehen. Der Bericht deutete jedoch an, dass das Unternehmen aufgrund der Volatilität von Tech-Aktien und eigener finanzieller Herausforderungen eher zu einem Börsengang im Jahr 2027 tendierte. Altmans jüngste Äußerungen bestätigen nun eine weitere Verzögerung über das Jahr 2026 hinaus.


Thema: OpenAI. Quelle/Inspiration: TechCrunch.

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