xAI, das KI-Unternehmen von Elon Musk, hat sein bisher leistungsfähigstes Modell, Grok 4.7, vorgestellt. Dieses ist für die Softwareentwicklung und wissensintensive Aufgaben konzipiert und wird zu einem im Vergleich günstigen Preis angeboten. Unabhängige Tests zeigen jedoch, dass Grok 4.7 in puncto Leistung deutlich hinter den führenden Modellen Claude Fable 5.1 und GPT-6 liegt.
Das Modell basiert laut xAI auf einem größeren Basismodell, wurde mit längerem Reinforcement Learning trainiert und soll seine Ergebnisse besser selbst überprüfen können.
Leistung in Benchmarks
Im Artificial Analysis Intelligence Index (Version 4.3.2), der zehn Benchmarks zusammenfasst, erreicht Grok 4.7 lediglich 46 Punkte und positioniert sich damit im Mittelfeld. Die Modelle Claude Fable 5.1 und GPT-6 führen diesen Index mit jeweils 53 Punkten an.
Schwächen im autonomen Programmieren
Besonders deutlich wird der Leistungsunterschied im Bereich des sogenannten agentic coding, also der Fähigkeit einer KI, Programmieraufgaben autonom zu lösen. Auf dem Terminal-Bench 4.0 erzielt Grok 4.7 nur 26 Prozent. Zum Vergleich: GPT-6 Astra erreicht 60 Prozent und Claude Fable 5.1 kommt auf 55 Prozent. Selbst das günstigere DeepSeek V4.1 Flash übertrifft Grok 4.7 hier noch mit 27 Prozent.
Preismodell und Verfügbarkeit
Die Preisgestaltung von Grok 4.7 liegt bei 2 US-Dollar pro Million Eingabe-Tokens und 6 US-Dollar pro Million Ausgabe-Tokens. Diese Tarife positionieren das Modell preislich näher an chinesischen KI-Modellen als an westlichen Spitzenmodellen. Grok 4.7 ist über die Grok API, Cursor und Grok Build verfügbar.
Thema: Claude. Quelle/Inspiration: The Decoder.