Amazon verzichtet auf NDAs bei Rechenzentrums-Verhandlungen

2026-10-09 · kamil

Amazon hat angekündigt, künftig keine Geheimhaltungsvereinbarungen (NDAs) mehr zu verwenden, wenn es um Verhandlungen über Rechenzentrumsgeschäfte mit lokalen Regierungen geht. Dieser Schritt folgt einer ähnlichen Entscheidung von Microsoft, die bereits Anfang dieses Jahres getroffen wurde.

Hintergrund der NDA-Änderung

Die bisherige Geheimhaltung bei solchen Verhandlungen hat in der Vergangenheit zu erheblichem Widerstand in der Bevölkerung gegen den Ausbau der KI-Infrastruktur geführt. Dieser öffentliche Widerstand mündete in Hunderten von vorgeschlagenen und bereits erlassenen Moratorien – also temporären Verboten oder Baustopps – in verschiedenen Regionen, von New York bis San Francisco.

KI-Agenten und der Zugang zu persönlichen Daten

Parallel zu dieser Entwicklung bei der Infrastruktur setzt eine Reihe von Startups darauf, dass Verbraucher ihren KI-Agenten Zugang zu persönlichen Daten wie E-Mails, Dateien und Kreditkarten gewähren werden. Eine zentrale Herausforderung für diese Unternehmen besteht jedoch darin, die nötigen Schnittstellen zu erhalten, damit ihre KI-Agenten überhaupt auf die entsprechenden Websites zugreifen können.

Die Auswirkungen des Verzichts auf NDAs bei Rechenzentrumsgeschäften sowie die Frage, wie Vertrauen bei persönlichen KI-Startups aufgebaut werden kann, werden in Fachkreisen intensiv diskutiert.


Thema: Microsoft. Quelle/Inspiration: TechCrunch.

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