OpenAI hat am Donnerstag im Rahmen der Einführung seines Modells GPT 5.6 bekannt gegeben, dass dieses künftig das „bevorzugte Modell“ für Microsoft 365 Copilot sein wird. Diese Ankündigung erfolgte, nachdem zuvor Berichte über eine mögliche Reduzierung der Abhängigkeit Microsofts von OpenAI-Software kursierten.
Hintergrund der Partnerschaft
In der vergangenen Woche hatte Bloomberg berichtet, dass Microsoft begonnen habe, einige Anwendungen wie Word und Excel mit eigenen intern entwickelten KI-Modellen, bekannt als MAI, zu betreiben. Ziel sei es gewesen, Kosten zu senken. Diese Meldung hatte Fragen bezüglich der Zukunft der engen Zusammenarbeit zwischen OpenAI und Microsoft aufgeworfen.
OpenAIs Stellungnahme
Mit der Vorstellung von GPT 5.6 versucht OpenAI nun, diesen Spekulationen entgegenzuwirken. Das Unternehmen betonte in einem zugehörigen Blogbeitrag, dass GPT 5.6 Microsoft-Nutzern in der gesamten Suite von Produktivitätsanwendungen, darunter Word, Excel, PowerPoint und Cowork, zur Verfügung stehen werde.
OpenAI äußerte sich dazu wie folgt: „Unsere Partnerschaft mit Microsoft hat immer darauf abgezielt, die Vorteile fortschrittlicher KI mehr Einzelpersonen und Organisationen zugänglich zu machen, und wir freuen uns darauf, dieses gemeinsame Engagement fortzusetzen.“
Bedeutung des „bevorzugten Modells“
Was die Bezeichnung „bevorzugtes Modell“ konkret bedeutet, ist nicht vollständig geklärt. Es bestätigt jedoch, dass OpenAIs Software weiterhin die Anwendungen von Microsoft antreiben wird. Die neue Information widerlegt die früheren Berichte, wonach Microsoft aus Kostengründen zunehmend auf eigene Software setzt, nicht explizit. Es wurde nie gemeldet, dass die Software von ChatGPT die Microsoft-Anwendungen nicht mehr antreiben würde, sondern lediglich, dass Microsoft verstärkt auf eigene Lösungen zurückgreift.
Thema: OpenAI. Quelle/Inspiration: TechCrunch.