Sakana AI hat seinen KI-Router Fugu Ultra auf Version 1.1 aktualisiert. Das Unternehmen beansprucht Leistungssteigerungen von bis zu 7,9 Punkten gegenüber der Vorgängerversion, insbesondere bei Benchmarks wie ProgramBench und TerminalBench 2.1. Eine unabhängige Überprüfung dieser Angaben steht allerdings noch aus.
Behauptete Leistungssteigerungen und neue Funktionen
Der Fugu Ultra KI-Router ist darauf ausgelegt, jede Anfrage auf einen Pool öffentlich verfügbarer Top-Modelle zu verteilen. Sakana AI behauptet, dass die aktualisierte Version 1.1 den Konkurrenten Fable 5 übertrifft, obwohl Fable 5 nicht Teil des Auswahlpools des Routers ist. Es wird betont, dass diese Zahlen direkt von Sakana stammen und bisher keine unabhängige Verifizierung erfolgt ist.
Mit dem Update wurde zudem ein Claude Code-kompatibler Endpunkt hinzugefügt, der den direkten Aufruf von Fugu über das Terminal ermöglicht. Die architektonischen Details des Systems sind in einem technischen Bericht beschrieben.
Preise, Verfügbarkeit und EU-Einschränkungen
Die Preisgestaltung für Fugu Ultra bleibt unverändert: Sie liegt bei 5 US-Dollar pro Million Eingabe-Tokens und 30 US-Dollar pro Million Ausgabe-Tokens. Laut Sakana dauert es etwa zwei Wochen für Training und Evaluierung, bevor ein neues Top-Modell in den Auswahlpool aufgenommen wird. Seit seiner Einführung ist Fugu auf Plattformen wie OpenRouter und Vercel verfügbar.
Der Dienst ist jedoch weiterhin nicht in der Europäischen Union (EU) oder im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) verfügbar. Sakana begründet dies mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und weiteren „EU-spezifischen Vorschriften“.
Kritik an der Vorgängerversion
Die erste Version von Fugu stieß bei ihrer Einführung auf eine verhaltene Resonanz. Kritiker bemängelten unter anderem einen hohen Token-Verbrauch, langsame Verarbeitungsgeschwindigkeiten und mangelhafte Ergebnisse.
Thema: Claude. Quelle/Inspiration: The Decoder.