Der Technologiegigant Apple hat kürzlich eine Preisanpassung für weite Teile seines Hardware-Sortiments vorgenommen. Kunden müssen nun für verschiedene Produkte, darunter iPads, Mac-Computer, Smart Speaker und sogar das erschwingliche MacBook Neo, tiefer in die Tasche greifen.
Diese Entwicklung wurde zuvor bereits von CEO Tim Cook angedeutet. Als Hauptgrund für die Kostensteigerungen nannte Cook die explodierenden Preise für Speicherkomponenten. Insbesondere die Nachfrage von Unternehmen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI), die große Mengen an Arbeitsspeicher (RAM) und Solid-State-Drives (SSDs) für ihre Rechenzentren horten, habe die Preise in die Höhe getrieben. RAM (Random Access Memory) ist ein flüchtiger Speicher, der für die schnelle Verarbeitung von Daten benötigt wird, während SSDs (Solid-State Drives) schnelle, nichtflüchtige Speichermedien sind, die traditionelle Festplatten ersetzen und für die dauerhafte Speicherung von Daten in Servern und Endgeräten unerlässlich sind.
Apple reiht sich damit in eine Riege namhafter Hersteller wie Nintendo, Sony und Microsoft ein, die ebenfalls Preisanpassungen vorgenommen haben. Obwohl der Konzern eigenen Angaben zufolge versucht habe, die Kunden vor diesen Entwicklungen zu schützen, sei eine Erhöhung nun unumgänglich gewesen.
Thema: Microsoft. Quelle/Inspiration: The Verge.