Framework Laptop 13 Pro: Preis steigt vor Auslieferung um 800 US-Dollar

2026-07-27 · kamil

Der Framework Laptop 13 Pro, eine Weiterentwicklung der modularen Notebook-Reihe, verzeichnet vor seiner Auslieferung eine erhebliche Preiserhöhung von 800 US-Dollar. Ein ursprünglich für 2.299 US-Dollar vorgesehenes vorkonfiguriertes Modell mit Windows-Lizenz kostet nun 3.099 US-Dollar. Diese Preissteigerung ist auf gestiegene Kosten für Speicherkomponenten zurückzuführen.

Framework-Laptops sind für ihr modulares Konzept bekannt, das einfache Reparaturen und umfangreiche Aufrüstmöglichkeiten bietet. Diese Bauweise geht oft mit einem höheren Preis im Vergleich zu herkömmlichen Notebooks einher, doch die Vorteile der Anpassbarkeit und Langlebigkeit werden als Entschädigung gesehen.

Verbesserungen und Design des Laptop 13 Pro

Der Laptop 13 Pro behebt mehrere Schwächen des Standardmodells. Er verfügt über einen hellen und scharfen Touchscreen, ein präzises haptisches Trackpad, das als das beste außerhalb von Apple-Produkten beschrieben wird, sowie eine hochwertige Verarbeitung. Das Gerät präsentiert sich in einem mattschwarzen Finish, das als besonders edel und stabil wahrgenommen wird.

Das 13,5-Zoll-IPS-Display bietet eine Auflösung von 2880 x 1920 Pixeln im 3:2-Format, eine Bildwiederholrate von 120 Hz und eine Helligkeit von 700 Nits. Erstmals ist ein Touchscreen in einem Framework-Laptop dieser Klasse verfügbar. Die Tastatur behält den Tastenhub von 1,5 mm bei, profitiert aber von einem neuen einteiligen Aluminiumrahmen. Die 1080p-Webcam liefert eine solide Leistung.

Technische Ausstattung und Modularität

Im Inneren des Laptop 13 Pro kommen neue Intel Panther Lake Chips zum Einsatz, kombiniert mit LPCAMM2-Speicher. Dieser neue Speichertyp ist austauschbar und bietet Vorteile bei Leistung und Energieeffizienz, ist jedoch auch kostenintensiver als herkömmliches DDR5-RAM. Alternativ kann das Notebook mit AMD-Prozessoren der vorherigen Generation und SODIMM DDR5-Speicher konfiguriert werden.

Die getestete Konfiguration umfasste einen 16-Kern Intel Core Ultra X7 358H Prozessor mit einer integrierten 12-Kern Arc B390 GPU, 32 GB RAM und einer 1 TB SSD. Ein weiteres Merkmal sind die vier modularen USB-C-Anschlüsse, die alle Thunderbolt 4, DisplayPort 2.1 und bis zu 140W Ladeleistung unterstützen.

Leistung und Akkulaufzeit

Die Kombination aus Intel-Chip und LPCAMM2-Speicher trägt zu einer bemerkenswerten Akkulaufzeit bei. Während Framework bis zu 17 Stunden bei geringer Helligkeit angibt, erreichte das Gerät im Praxistest bei 80 bis 100 Prozent Helligkeit und intensiver Nutzung (Dutzende Chrome-Tabs, Slack, Signal, Apple Music Streaming) etwa 10,5 Stunden. Dies stellt eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorgängermodell mit AMD-Chip dar.

Die Leistung des Ultra X7 358H ist gut, insbesondere bei grafikintensiven Aufgaben wie Blender, wo die integrierte GPU eine deutliche Steigerung gegenüber dem Standard Framework 13 zeigt. Im Test mit Adobe Lightroom Classic wurden fast 2.000 RAW-Bilder (93 GB) in etwas über sieben Minuten importiert. Obwohl die Leistung in einigen Benchmarks wie Adobe Premiere nicht ganz mit Apples Laptops mithalten kann, überzeugte die Nutzung im Alltag.

Kritikpunkte

Die Lautsprecher, seitlich angebracht, sind ein Schwachpunkt des Laptop 13 Pro. Sie klingen dünn und höhenlastig mit minimalem Bass. Eine Software wie FxSound kann unter Windows Abhilfe schaffen. Zudem kann das Gehäuse unter Volllast sehr heiß werden.


Thema: Apple. Quelle/Inspiration: The Verge.

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