Der auf Künstliche Intelligenz (KI) spezialisierte Hedgefonds Situational Awareness, geführt von dem OpenAI-Alumni Leopold Aschenbrenner, sieht sich nach einem erheblichen Wertverlust Ende Juli einer Prüfung durch die US-Börsenaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission (SEC) ausgesetzt. Die SEC hat Berichten zufolge Banken vorgeladen, die mit dem Fonds Geschäfte getätigt haben.
Hintergrund des Fonds
Situational Awareness erlangte zuvor an der Wall Street große Aufmerksamkeit und verzeichnete phänomenales Wachstum, indem es vollständig auf verschiedene KI-Investitionen setzte. Der Fonds, dessen Gründer Aschenbrenner in seinen Zwanzigern ist, galt als vielversprechender Akteur in der Finanzbranche.
SEC-Untersuchung eingeleitet
Ende Juli führte jedoch ein Abschwung bei KI-Aktien dazu, dass dem Fonds Milliarden von Dollar an Wert verloren gingen. Die Einleitung der Untersuchung durch die SEC konzentriert sich auf Banken, die den Handel des Fonds beaufsichtigten und ihm Finanzmittel zuführten. Die Behörde soll die Banken angewiesen haben, alle Informationen über den Hedgefonds zu sichern. Es wurde jedoch betont, dass Situational Awareness bislang keinerlei Fehlverhalten vorgeworfen wird.
Reaktion des Unternehmens
Situational Awareness hat auf eine Anfrage von TechCrunch nicht geantwortet. Gegenüber der New York Times erklärte das Unternehmen jedoch, dass eine Überprüfung prominenter Fonds zu erwarten sei und man "vollumfänglich mit jeder behördlichen Anfrage kooperieren" werde. Der Fall könnte als Mahnung für die teils als unaufhaltsam wahrgenommene Entwicklung der KI-Branche dienen.
Thema: Technologie / KI allgemein. Quelle/Inspiration: TechCrunch.