26 ehemalige Mitarbeiter haben Meta verklagt, da das Unternehmen angeblich Künstliche Intelligenz (KI) eingesetzt hat, um Angestellte während eines Eltern- oder Krankheitsurlaubs bei Entlassungsrunden gezielt zu benachteiligen. Die Klage, über die zuerst Reuters berichtete, bezieht sich auf Entlassungen im Mai, bei denen Meta rund 8.000 Stellen streichen wollte.
Details der Anschuldigungen
In der Klageschrift werfen die Kläger Meta vor, die Auswahl der zu entlassenden Mitarbeiter auf Leistungsdaten gestützt zu haben, die von einer „Konstellation“ interner KI-Tools gesammelt wurden. Diese Systeme hätten es versäumt, Mitarbeiter, die sich in gesetzlich geschützten Urlaubszeiten befanden, aus dem Bewertungssystem auszuschließen. Stattdessen seien diese Personen angeblich unverhältnismäßig oft für eine Entlassung ausgewählt worden, da ihre Abwesenheit nicht nur nicht berücksichtigt, sondern ihnen de facto als Nachteil ausgelegt wurde.
Zu den genannten Tools gehören ein interner KI-Assistent namens Metamate, von Mitarbeitern trainierte KI-Agenten sowie interne Dashboards, die die Nutzung von KI-Token anzeigen. Die Kläger behaupten, diese Werkzeuge seien genutzt worden, um Mitarbeiter zu bewerten, einzustufen und für die Entlassungsliste auszuwählen.
Rechtliche Grundlage und Metas Stellungnahme
Die Klage wirft Meta vor, gegen Bundes- und Landesgesetze verstoßen zu haben, die Arbeitgeber daran hindern, Mitarbeiter wegen der Inanspruchnahme geschützter Urlaubszeiten zu entlassen.
Meta weist die Anschuldigungen zurück. Tracy Clayton, Sprecherin des Unternehmens, erklärte gegenüber The Verge, dass „diese Behauptungen unbegründet sind und nicht auf Fakten basieren“. Sie betonte weiter: „Personalmanagement und organisatorische Entscheidungen wurden und werden von Menschen getroffen, nicht von KI.“
Thema: Meta. Quelle/Inspiration: The Verge.