Mistral und Nvidia arbeiten zusammen, um Ingenieursimulationen und industrielles Produktdesign durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) zu beschleunigen. Die Partnerschaft zielt darauf ab, einen durchgängigen Workflow für Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Automobilbau und Halbleiter zu etablieren, der Design, Simulation und KI-Training miteinander verknüpft.
Integration von KI und Simulationssoftware
Im Zentrum der Kooperation steht die Kombination von Mistrals Sprachmodell „Mistral Large 4“ und dessen Physik-KI mit Nvidias Softwarebibliotheken CUDA-X und Warp sowie der 3D-Simulationsplattform Omniverse. Mistral Large 4, ein Sprachmodell mit etwa einer Billion Parametern, wurde in Europa auf 3.800 Grace Blackwell GPUs trainiert. Es soll Ende Oktober als Open-Weight-Modell veröffentlicht werden, was bedeutet, dass die Modellgewichte öffentlich zugänglich sind.
Transparenz und zukünftige Entwicklung
Die Unternehmen planen zudem, öffentliche Benchmarks und offene Datensätze bereitzustellen. Diese sollen das Testen und Vergleichen von Physikmodellen und KI-Agenten ermöglichen, die mit Ingenieursoftware interagieren. Mistral und Nvidia haben bereits in der Vergangenheit zusammengearbeitet, unter anderem an Mistral NeMo und im Rahmen der Nemotron Coalition an einem offenen Grundmodell.
Mistral verfolgt außerdem das Ziel, seine Rechenkapazität bis zum Jahr 2030 auf ein Gigawatt zu erweitern.
Thema: Mistral. Quelle/Inspiration: The Decoder.