OpenAI hat auf seinem vierten jährlichen DevDay, einer Konferenz für Entwickler, die mit Künstlicher Intelligenz arbeiten, neue Funktionen für ChatGPT vorgestellt. Diese Erweiterungen ermöglichen die Teamzusammenarbeit und die Erstellung von Dokumenten und Präsentationen direkt innerhalb der Plattform. Zu den Neuerungen gehören „ChatGPT Space“ als zentrale Arbeitsumgebung, „Pages“ für die Dokumentenerstellung und „collaborative slides“ für Präsentationen, die ab sofort oder in den kommenden Wochen für Pro-, Business- und Enterprise-Nutzer verfügbar sind.
Neue Kollaborationswerkzeuge für Teams
ChatGPT Space wird als eine neue zentrale Anlaufstelle für Teams beschrieben, um gemeinsam mit KI Aufgaben zu erledigen. Es integriert die Nutzung von ChatGPT, die Zusammenarbeit mit Teammitgliedern und eine neue, agentenbasierte Funktion namens „Dots“. Nutzer von ChatGPT Pro, Business und Enterprise können ChatGPT Space ab sofort über die Desktop-App und das Web ausprobieren.
Die ebenfalls neuen Funktionen „Pages“ und „collaborative slides“ sind für die Zusammenarbeit von Menschen und KI-Agenten konzipiert. Sie ermöglichen die Erstellung von Dokumenten und Präsentationen mithilfe der generativen Fähigkeiten von ChatGPT, einschließlich Recherche, Grafiken und Bildern direkt auf der Seite.
Bei den interaktiven Präsentationen können mehrere Nutzer und KI-Agenten gleichzeitig Folien bearbeiten, ähnlich wie bei Google Slides. Die Gestaltung kann konversationell erfolgen oder durch den Import eigener Vorlagen. Präsentationen lassen sich direkt aus ChatGPT heraus halten oder in Formate wie PowerPoint oder Google exportieren, wobei die Formatierung erhalten bleiben soll. Während Pages bereits verfügbar ist, wird die Slides-Funktion in den kommenden Wochen eingeführt.
Datenschutz im Fokus: Private Intelligence
Ein wesentliches Hindernis für die Einführung von KI in Unternehmen ist die Datensicherheit. Um diesen Bedenken entgegenzuwirken, hat OpenAI auf dem DevDay „Private Intelligence“ angekündigt. Diese neue Ebene zur Datenzugriffsfreigabe soll Enterprise-Kunden mehr Vertrauen in den Schutz ihrer Daten geben.
OpenAI erklärte, dass „Zero Data Retention mit Private Safety Processing“ automatisierte Sicherheitsüberprüfungen ermögliche, ohne dass OpenAI-Mitarbeiter Zugang zu den zugrunde liegenden Inhalten erhalten. Darüber hinaus kündigte das Unternehmen eine Vorschau auf „Private Inference“ für diesen Herbst an, die vertrauliches Computing mit strengen, überprüfbaren Kontrollen kombiniere, ohne jedoch weitere Details zu den Unterschieden zwischen Intelligence und Inference zu nennen.
Thema: OpenAI. Quelle/Inspiration: ZDNet.