OpenAI-Entwickler Thibault Sottiaux hat die interne Software Astra als maßgeblichen Wettbewerbsvorteil des Unternehmens bezeichnet. Der interne Einsatz der Anwendung führte demnach zu einer solchen Produktivitätssteigerung, dass einige Projektpläne um sechs Monate vorgezogen werden konnten.
Interne KI-Tools als Wettbewerbsvorteil
Sottiaux äußerte sich auf X und betonte, Astra sei der „größte Wettbewerbsvorteil“ von OpenAI gewesen, solange es nicht öffentlich zugänglich war. Diese Aussage korreliert mit den Ergebnissen einer aktuellen Studie von IAPS-Stipendiat Severin Field. Die Untersuchung befragte 25 Forscher von führenden KI-Labs wie OpenAI, Anthropic, Google DeepMind und Meta. Dabei stuften 20 der Befragten die Automatisierung der KI-Forschung – also die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz durch andere KIs – als eines der größten Risiken im Bereich der Künstlichen Intelligenz ein. Mehrere der von den Forschern genannten Meilensteine in dieser Automatisierung wurden bereits erreicht.
Sorge um leistungsstarke Modelle und Skepsis
Die Studie zeigt zudem, dass die Hälfte der befragten Experten erwartet, dass die leistungsfähigsten KI-Modelle intern bleiben und niemals für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Ein ähnlicher Trend ist bei Anthropic zu beobachten, wo das Sprachmodell Claude nach Unternehmensangaben über 80 Prozent des eigenen Produktionscodes schreibt. Allerdings gibt es auch Skepsis hinsichtlich der tatsächlichen Produktivitätssteigerung, insbesondere wenn es um die Fähigkeit von KI-Modellen geht, sich selbst zu verbessern.
Thema: OpenAI. Quelle/Inspiration: The Decoder.