Drei Wanderer mussten diese Woche vom Mount Shasta in Kalifornien gerettet werden, nachdem sie den KI-Chatbot Google Gemini zur Planung ihrer Expedition genutzt hatten. Einem Bericht der Sheriff-Dienststelle von Siskiyou County zufolge riet Gemini den Wanderern, deutlich weniger Nahrung und Wasser mitzunehmen, als für ihre Gruppe erforderlich war.
Verlauf der Expedition und Rettung
Die drei jungen Männer starteten ihre Wanderung um 3 Uhr morgens. Obwohl Wanderer angewiesen werden, umzukehren, wenn sie den Gipfel nicht bis mittags erreicht haben, gelangten sie erst um 19 Uhr auf den höchsten Punkt. Anschließend versuchten sie, bei Dunkelheit abzusteigen. Sie kontaktierten die Sheriff-Dienststelle, um nach Wegbeschreibungen zu fragen, und verbrachten die Nacht im Mud Creek Canyon. Am nächsten Morgen wurden sie von Rangern des Forest Service und Freiwilligen gerettet.
Die Rolle von Google Gemini
Die Sheriff-Dienststelle stellte fest, dass die Empfehlungen des KI-Chatbots Gemini bezüglich der Versorgung unzureichend waren. Dies war besonders problematisch, da der ursprünglich auf acht Stunden geplante Aufstieg zu einem mehrtägigen Unterfangen wurde. Es ist jedoch unklar, inwieweit Gemini für alle Fehlentscheidungen der Wanderer verantwortlich gemacht werden kann.
Empfehlungen für die Reiseplanung
Die Sheriff-Dienststelle rät dringend dazu, vor einer Reise stets die örtliche USFS Mount Shasta Ranger Station zu kontaktieren, um die genauesten Informationen zu erhalten. Es wird betont, sich niemals ausschließlich auf künstliche Intelligenz für die Reiseplanung zu verlassen.
Thema: Gemini. Quelle/Inspiration: TechCrunch.